Bremerhaven
Literatur und Politik e.V.
c/o Wolfgang Richter
Apelerweg 17
27574 Bremerhaven
Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet
Die Lesung bezieht sich auf das Buch „Geld als Waffe“.
Die Veranstaltung wird am Donnerstag, dem 5. November 2026, um 19:00 Uhr im Pferdestall stattfinden (Gartenstr. 5 - 7, 27568 Bremerhaven).
Die weiteren Angaben folgen.
Das Buch über die verwobene Beziehung von Mensch und Eis erscheint am 16.09.2026.
Dr. Maria Hörhold, Wissenschaftlerin am AWI, ist als Expertin für Glaziologie eingeladen und wird sich an der Diskussion beteiligen und ihr Wissen beisteuern.
Die Veranstaltung wird in Kooperation von KLIMAHAUS und Literatur und Politik am 26.11.2026 um 19.00 Uhr im KLIMAHAUS stattfinden.
Die weiteren Angaben folgen.
Israel, Amerika und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten
Zum Inhalt:
Mit der Äußerung „Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht für uns alle.” rechtfertigte Bundeskanzler Merz den israelischen Angriff auf die islamische Republik Iran im Juni 2025. Am 28. Februar 2026 griffen die USA und Israel erneut den Iran an – trotz laufender, nur kurz unterbrochener Atomverhandlungen im Oman. Laut Präsident Trump geht es um einen „Regimewechsel” in Teheran. Doch ungeachtet der „Ausschaltung” von Revolutionsführer Chamenei und anderer erweist sich das politische System als stabil. Stattdessen weitet sich der Krieg auf immer mehr Länder aus. Nahostexperte und SPIEGEL-Bestsellerautor Michael Lüders wirft einen kritischen Blick auf vermeintliche Wahrheiten im Nahen Osten und stellt wichtige Fragen: Greift der Iran tatsächlich nach der Atombombe? Will er Israel „vernichten”, wie stets behauptet wird? Wie kam es zur Iranischen Revolution? Welchen Anteil trägt der Westen an der Gründung der Islamischen Republik 1979? Ist der von Israel und den USA angestrebte Sturz des Regimes im Iran realistisch, und was käme danach? Was geschieht im Gazastreifen? Droht der Region ein ewiger Krieg? Dabei wird klar: Im Nahen Osten offenbart sich zunehmend die große Heuchelei und eine gefährliche Kurzsichtigkeit westlicher Außenpolitik. Wenn wir nicht zum politischen Realismus zurückkehren, kann sich der Konflikt in der Region zum Flächenbrand ausbreiten – mit unabsehbaren Folgen auch für Europa und Deutschland.
© Penguin Random House
Verlagsgruppe GmbH
Michael Lüders studierte Politik- und Islamwissenschaften in Berlin und Damaskus und war lange Jahre Nahost-Korrespondent der Hamburger Wochenzeitung „DIE ZEIT”. Er war Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft, in Nachfolge des verstorbenen Peter Scholl-Latour, und Mitglied im Afghanistan-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags. Er hält Vorträge über das Spannungsverhältnis zwischen dem Westen und der arabisch-islamischen Welt und ist häufiger Gast in Hörfunk und Fernsehen. Auf YouTube äußert sich Michael Lüders regelmäßig zu aktuellen politischen Themen. Zuletzt erschienen von ihm bei Goldmann die SPIEGEL-Bestseller „Moral über alles?” und „Krieg ohne Ende?”.
Veranstalter waren Literatur und Politik e.V., die Initiative Mut zum Frieden und die Stadtbibliothek Bremerhaven.
Der Vortrag fand statt am Mittwoch, 08. April. 2026, 18:00 Uhr
in der Stadtbibliothek Bremerhaven, Hanse-Carré, Bgm.-Smidt-Str. 10
Zum Flyer mit den Logos aller Veranstalter
Roman
Zum Inhalt:
Deutschland, 2033. Die rechtsextreme Partei AUFSTAND stellt die
Bundeskanzlerin. Als die junge Anwältin Marie Wigand ihrer Chefin bei
einem neuen Strafprozess assistieren soll, ahnt sie noch nichts von seinem
historischen Ausmaß. Die Generalsekretärin der einzigen Oppositionspartei
REFORM wird angeklagt, hinter einem Bombenanschlag auf die
Parteizentrale des AUFSTANDs zu stecken. Doch schnell stellt sich heraus,
dass es nicht allein um Schuld oder Unschuld geht: Sollte die Politikerin
verurteilt werden, droht ein Verbot ihrer Partei – und der Weg für den
AUFSTAND wäre frei, das Grundgesetz abzuschaffen. Ein Rennen gegen
die Zeit beginnt, und Marie findet sich in einem Kampf zwischen David und
Goliath wieder, in dem es auch für sie selbst immer gefährlicher wird ...
Ein beklemmendes Gedankenexperiment: Wie wehrhaft ist unsere
Demokratie?
„Bijan Moinis neuen Roman sollten Sie lesen. Ihre Welt wird danach eine andere sein.“
Ferdinand von Schirach
Foto © Simon Detel
Bijan Moini, 1984 geboren bei Karlsruhe, ist Jurist, Politologe und Bürgerrechtler mit deutschiranischen
Wurzeln. Nach Promotion und Referendariat in Hongkong und Berlin arbeitete er als Rechtsanwalt für eine
Wirtschaftskanzlei. Als ihm die Idee zu seinem ersten Roman kam, kündigte er und widmete sich dem
Schreiben. 2019 erschien „Der Würfel“ im Atrium Verlag. Heute arbeitet er für die Gesellschaft für
Freiheitsrechte und tritt im Fernsehen, Hörfunk sowie in zahlreichen Print- und Onlinemedien als Experte für
Freiheitsrechte in Erscheinung. Er stand bereits mehrfach vor dem Bundesverfassungsgericht und erarbeitet
seit dem Frühjahr 2025 federführend ein großes Gutachten zur AfD. Moini lebt mit seiner Familie in Berlin.
Das Buch „2033“ ist im Atrium-Verlag erschienen.
Veranstalter war Literatur und Politik e.V. in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremerhaven
Die Lesung fand statt am Mittwoch, 12. Nov. 2025, 19:00 Uhr
in der Stadtbibliothek Bremerhaven, Hanse-Carré, Bgm.-Smidt-Str. 10
Denglers elfter Fall
Aus Sorge um seine Mutter reist Georg Dengler in den Schwarzwald. Über den Hof, auf dem er seine Kindheit verbracht hat, schleichen nachts Gestalten. Oben am Feldberg besitzt die Familie Dengler ein Grundstück – die ideale Lage für ein Windrad. Wäre da nicht der örtliche Widerstand. Georgs Jugendliebe, mittlerweile die Heilpraktikerin seiner Mutter, ist eine der Wortführerinnen. Nachdem die Denglers auf einer schmalen Straße abgedrängt werden, landet Margret im Krankenhaus – und ihr Sohn ist endgültig beunruhigt.
Um zu finden, was nächtliche Eindringlinge suchen könnten, stöbert Georg durch das Inventar mehrerer Leben, das in den Winkeln des weitläufigen Hauses verstaut ist: Seit Generationen war der Hof Familienbesitz, erst nach dem Unfalltod ihres Mannes gab Margret die Landwirtschaft auf. Aber auch das scheint plötzlich nur noch die halbe Wahrheit zu sein.
Statt auf Antworten stößt Dengler auf immer neue Fragen: Wer sind die Kerle auf dem Hof und wer hat sie geschickt? Wer war sein Vater, bevor er ein treusorgender Ehemann wurde? Wieso liegt Auerhahnkot am Feldberg, wo seit Jahren keiner der Vögel mehr gesehen wurde? Als er feststellt, dass seine Familie sich inmitten erbittert geführter Kämpfe um die Zukunft unserer Energiegewinnung befindet, ist es fast zu spät: Nach einem Sturz liegt seine Mutter im Koma. Und draußen, im Schutz der Dunkelheit, schleicht eine Wölfin um eine Leiche. (KiWi-Verlagstext)
Foto © Timo Kabel
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis, 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis sowie 2019 mit dem Stuttgarter Ebner-Stolz-Wirtschaftskrimipreis ausgezeichnet. In seinen Kriminalromanen kritisiert er politische und gesellschaftliche Verhältnisse auf der Basis gründlicher Recherchen. Seine Bücher erscheinen im Verlag Kiepenheuer & Witsch. „Black Forest“, Paperback, € 18,00.
Veranstalter: Literatur und Politik e.V. in Kooperation mit KLIMAHAUS® Bremerhaven
Die Veranstaltung fand statt am Freitag, 20. Juni 2025, um 19 Uhr
im KLIMAHAUS® Bremerhaven, Raum Kyoto.
Diese Lesung passt zur KLIMAHAUS-Sonderausstellung KLIMA_X – Die Reise durch Klima,
Kommunikation und Verhalten.
Der gerade veröffentlichte Paritätische Armutsbericht stellt fest, dass die Armut in Deutschland auch in den letzten Jahren zugenommen hat, im Bundesland Bremen ist jede 4. Person (25,9 Prozent) von Armut betroffen.
Der bekannte Politikwissenschaftler und Armutsforschen Christoph Butterwegge behandelt in einer Veranstaltung des Vereins Literatur und Politik e.V. in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer die Frage, warum Armut seit geraumer Zeit bis in die Mitte der Gesellschaft vordringt, während sich der Reichtum immer stärker bei wenigen (Unternehmer-)Familien konzentriert.
Er beschäftigt sich mit den Ursachen der wachsenden sozialen Ungleichheit und den Maßnahmen, mit denen ihr Einhalt zu gebieten wäre. Behandelt werden drei Ursachenbündel im Zusammenhang mit ausschlaggebenden (Fehl-)Entscheidungen von Parlament und Regierung: die Deregulierung des Arbeitsmarktes, die Demontage des Sozialstaates und die Deformation des Steuersystems, verstärkt durch die Covid-19-Pandemie, die Energiepreisexplosion aufgrund des Ukrainekrieges und die durch beide Krisenphänomene ausgelöste Inflation.
Butterwegge analysiert, was getan werden müsste, um mehr Gleichheit und soziale Gerechtigkeit zu erreichen.
Foto © Markus J. Feger
Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrte von 1998 bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln und kandidierte 2017 für das Amt des Bundespräsidenten.
Die Veranstaltung fand statt am Mittwoch, 04. Juni 2025, um 19.30 Uhr
im „Forum“ der Arbeitnehmerkammer, Barkhausenstraße 16
Veranstalter: Literatur und Politik e.V. in Kooperation mit
der Arbeitnehmerkammer Bremen